Maurer

Von 0 auf 100 – Startschuss zum eigenen Haus

Lange haben wir mit uns gerungen und hin und her überlegt, aber nun sind die Würfel gefallen:
Wir haben uns entschlossen nicht mehr Mieter zu sein, sondern ein eigenes Haus zu bauen!

Durch einen Glücksfall ist unsere Familie vor ein paar Jahren in den Besitz eines Grundstücks im alten Ortskern gekommen.
Grundstück, wie auch das Haus (aus 1920) sind durch die ehemaligen Vorbesitzer leider so heruntergekommen und verbaut worden, dass es sich hier nicht lohnt das Haus zu renovieren.
Das Haus selbst ist eine Doppelhaushälfte, wie viele andere in dieser Straße. In diesem Stadtviertel dominiert die Haus-Hof Bauweise, das bedeutet zwei Doppelhaushälften, sowie auf den jeweiligen Außenseiten ein Hoftor mit mehr oder weniger geschlossenen Carport angegliedert.
Die Grundstücke sind somit zur Straße hin komplett verschlossen.

Durch den Altbestand haben wir keinen Bebauungsplan, somit gilt für uns nur ein Einfügegebot nach §34 BauGB.
Das bedeutet, das neue Haus muss sich „nur“ in den Altbestand einfügen.
In unserer Straße gibt es von der Bauweise, der Farbe und der Gestaltung der Fassaden / Dächer und der Sockelhöhe so gut wie alles.
Somit konnten wir uns in der Richtung austoben und uns frei nach unserem Geschmack entscheiden.

In vielen anderen Baugebieten müssen auch die Fenster alle auf einer Höhe sein.
Jedoch nicht bei uns! Da es bereits verschiedenen Höhen durch Sockel bzw. deren Fehlen gibt (dadurch liegen auch die Fenster auf verschiedenen Höhen).

Wir haben also „jeden“ Spielraum, bis auf die Grundbedingung wieder eine Doppelhaushälfte direkt an der Straße entstehen zu lassen.
Dies kommt jedoch unserem Bauwunsch und geplanten Größe unseres Nutzgartens entgegen.

Somit ist damit der Startschuss für uns gefallen und die Odysee nach einem geeigneten Bauträger beginnt!
Wir halten Euch auf dem Laufenden 🙂 !

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