Photovoltaik, Einspeisevergütung und die KFW

Wer mit Viebrockhaus baut, sollte zumindest über KFW Darlehen nachdenken.
So gibt es mehrere Programme, welche entweder euer Vorhaben bezuschussen oder eben Finanzieren.

Ob es im Einzelfall Sinn macht oder nicht, muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden, bzw. mit seiner Bank oder seinem Makler besprechen. So sind z.B. die KFW Zinsen nicht immer optimal gegenüber einem gleichwertigen Bankkredit.
Gerade beim Programm 153 haben die Zinsen angezogen, so dass sich dieser Kreditbaustein hauptsächlich durch seinen Tilgungszuschuss lohnt.
Zur Erinnerung Viebrockhaus baut nur noch KFW40 oder KFW40+ Häuser, was einen Tilgungszuschuss von 10.000 € bzw. 15.000 € mit sich bringt.
Doch das nur am Rande erwähnt.

 

KFW-Kredit und Einspeisevergütung

Genauso wichtig ist es bei genutztem KFW Programm (z.B. 153), die Zahlungen durchdacht zu veranlassen.
So steht im Merkblatt des Programms 153:

Im Zuge der Errichtung oder des Ersterwerbs werden Anlagen zur Stromerzeugung (z. B. Photovoltaik, Windkraftanlagen, KWK-Anlagen) und Stromspeicherung für die Eigenstromversorgung mitgefördert. D.h. für diese Anlagen darf keine Förderung bzw. Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien- oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz in Anspruch genommen werden.

Was nichts anderes bedeutet, als dass keine Einspeisevergütung für den selbst erzeugten und eingespeisten Strom bezogen werden darf.

Nach telefonischer Rücksprache, lässt sich dieser Passus jedoch beschwichtigen.
Denn wird dieser Kreditbaustein nur für die Zahlung von z.B. Gebäudehülle oder bei KFW40+ für den Energiespeicher genutzt, darf eine Einspeisevergütung vom Netzbetreiber genutzt werden. Dies bedeutet aber auch, dass die Photovoltaik per eigenständiger Rechnung und aus Eigenkapital und / oder Bankkredit bezahlt werden muss.
Ersteres findet bei Viebrockhaus sowieso statt, denn es erfolgt eine eigenständige Rechnung auf den bzw. die Werksvertragspartner (Bauherren).

D.h. die Rechnung bzw. der Werksvertrag entscheidet, ob ihr bei Inanspruchnahme der Einspeisevergütung euch beim Finanzamt als Einzelunternehmer oder Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) anmelden müsst.

Ob ihr diesen Schritt jedoch geht, um z.B. die Anschaffungskosten abzuschreiben, die Einspeisevergütung zu beziehen, eingespeisten sowie selbst verbrauchten Strom zu versteuern, oder erst gar nicht einspeist, müsst ihr nach Recherche selbst entscheiden oder mit einem Steuerberater eures Vertrauens besprechen.

PS:

  • Nicht bei jedem Baustein habt ihr die Wahl ob ihr einspeist oder nicht!
  • Die KFW (0800 5 39 90 02) oder auch euer Finanzamt unterstützen euch aber gerne bei eurer Wahl bzw. bei Rückfragen.

Weiterführende Links zum Thema Besteuerung

Kommentar verfassen